xentity.de

IT and more

Eigene DNS-Zone mit BIND

Für mein Heimnetzwerk habe ich mir eine eigene DNS-Zone angelegt. Die verschiedenen Server (Domain Controller, Reverse Proxy, Webserver, Mailserver) sprechen untereinander in der DNS-Zone xentity.lan, wobei .lan als Top Level Domain wie .de, .net., .org. oder .com fungiert und xentity darunter als Domain.

Die Server werden dann Namen wie mail01.xentity.lan, web01.xentity.lan oder dc01.xentity.lan haben, d.h. es sind keine weiteren Zonen unterhalb von xentity.lan geplant.

Ich erkläre nun kompakt, wie das bewerkstelligt werden kann…

Weiterlesen

Verwandte Posts:

Private Cloud-Dienste

iCloud, TelekomCloud, Dropbox – Cloud-Dienste sind in aller Munde. Auch die CeBIT 2012 stand im Zeichen der Cloud. Fragt man herum, was eine Cloud ist, so gibt es bei 100 Leuten mindestens 100 Antworten.

Eines haben alle die meisten Definitionen gemein: zentralisierte Dienste, und eine skalierbare Plattform. Dazu werden Clients benötigt, die die Daten medienbruchfrei in das jeweilige Betriebssystem integrieren. Welche Dienste das sind, das ist von der jeweiligen Zielgruppe abhängig.

Im Privatumfeld sind das in der Regel Kalender, Kontakte, Bookmarks, Bilder/Fotos, Filme und Musik. Das sind alles Daten, die ich ungerne außerhalb meines Hoheitsgebietes lagern möchte, geschweige denn in einem anderen Land oder einem anderen Kontinent, die sich möglicherweise nicht um Datenschutz scheren. Darum schaue ich mir ownCloud mal genauer an, das diese Funktionalitäten bieten soll und auf Ubuntu auf meinem Heimserver laufen kann.

Weiterlesen

Verwandte Posts:

KVM beschleunigen

KVM (nicht Keyboard, Video, Mouse) ist eine feine Sache: Neben dem Riesen VMware und Xen stellt KVM als offene und freie Virtualisierungsumgebung eine Möglichkeit, Server zu virtualisieren und Betriebssysteme oder Distributionen zu testen. KVM ist derzeit nur für Linux verfügbar.

Mitunter kommt es aber vor, dass die VMs bei intensiverer Nutzung nicht so performant erscheinen, wie sie sollten.

Weiterlesen

Verwandte Posts:

Ubuntu: KVM Shutdown funktioniert nicht

Das Problem werden viele kennen: Klickt man im Virt-Manager auf Shutdown oder nutzt den virsh-Befehl shutdown, um Ubuntu Server elegant herunterzufahren, so passiert gar nichts.

Nutzt man dagegen forced shutdown/Forciertes Herunterfahren im Virt-Manager oder in der virsh destroy, was den selben Effekt hat wie ein Stromkabel ziehen hat, fahren die VMs runter. Jedoch besteht hier eine große Gefahr, dass es zu Dateisystemproblemen kommen kann oder aber das Dienste in einem undefinierten Zustand sind, weil sie sich nicht richtig beenden konnten.

Daher wäre ein “normaler” Shutdown schon eine feine Sache. Abhilfe schafft der Befehl in den VMs:


user@server:~$ sudo aptitude install acpid

Außerdem muss im Virt-Manager unter Overview –> Maschinenseinstellungen ACPI aktiviert werden. Nach meiner Erfahrung ist das aber per default aktiv.

ACPI bedeudet Advanced Configuration and Power Interface. In der Desktopvariante sorgt acpid bspw. für die verschiedenen Schlafzustände S0 bis S5.

Verwandte Posts:

Warum ich Linux-PCs verkaufen würde

Der Heise Zeitschriftenverlag ist in meinen Augen der Quasi-Standard bei Berichterstattungen, Recherchen und Untersuchungen im IT-Bereich in der deutschen Presselandschaft. Die c’t ist ein sehr geschätztes Fachmagazin, heise.de für viele Admins eine tägliche Anlaufstelle.

Vor einigen Tagen fand ich sich in den Google News den Artikel Warum ich keine Linux-PCs verkaufe.
Weiterlesen

Verwandte Posts:

Nagios-Checks mit check_mk/WATO

Wenn man schon WATO nutzt, um sich um die Hosts und Services per Webinterface zu kümmern, dann wäre es ja angenehm, wenn man nicht WATO (inkl. der daraus resultierenden Nagios-Configs) und die originären Nagios-Checks pflegen müsste, sondern bspw. per WATO einen Webserver definiert und der dann mit check_http auf eine bestehende Webserver-Root überprüft wird.

Weiterlesen

Verwandte Posts:

DD-WRT: Kein DynDNS-Update

In einem von mir betreuten Netzwerk steht ein WLAN-AccessPoint (WRT54GL mit DD-WRT, WLAN und Switch gebridged) hinter einem Router, der leider kein DynDNS kann. Also wollte ich DD-WRT nutzen, um DynDNS regelmäßig zu aktualisieren.

Trotz diverser Updates, Costum DDNS Einstellungen und Hardware-Tauschaktionen kam immer wieder der selbe Fehler:

Weiterlesen

Verwandte Posts:

Init-Script für NDO2DB unter Ubuntu/Debian

Bei unserem Nagios-Server müsste ich nach jedem Boot den Dienst NDO2DB neustarten. Eleganter ist allerdings ein Init-Script, wenn es nicht schon von der Paketverwaltung mitgeliefert wird oder in den Sources beigefügt ist:

Man öffnet eine Shell

touch /etc/init.d/ndo2db
chmod +x /etc/init.d/ndo2db
update-rc.d ndo2db defaults
nano /etc/init.d/ndo2db

Weiterlesen

Verwandte Posts:

Samba-Freigabe automatisch mounten

Wenn man einen Samba Share oder eine Windows-Dateifreigabe beim Booten von Linux automatisch mounten möchte, so muss man einen Eintrag in die /etc/fstab vornehmen. Diese Datei wird beim Booten ausgelesen und in Folge dessen die Dateisysteme eingehangen. Ebenso sorgt der Befehl mount -a , dass die /etc/fstab ausgelesen wird und die Filesysteme dementsprechend eingehangen werden (bspw., wenn man die Datei nachträglich noch geändert hat).

Um bei jedem Boot eine Dateifreigabe von Windows oder ein Samba Share einzubinden, trägt man diese Zeile in die Datei ein:

//server/freigabe	/mnt/mountpoint	smbfs	username=user,password=xxxxx	0	0

Der Ordner /mnt/mountpoint muss auch wirklich existieren und das System muss das Dateisystem smbfs kennen, sonst schlägt das Einhängen fehl. Unter Ubuntu ruft man, falls nicht installiert, folgenden Befehl auf:

sudo aptitude install smbfs

Verwandte Posts:

Dateien ohne Kommentare ausgeben

Wenn man ein Problem im Forum postet, wird man häufig nach den Config-Dateien gefragt. Allerdings haben viele Config-Dateien in der Regel erklärende Kommentare enthalten. Um unter Linux/Unix die Dateien ohne Kommentare anzuzeigen, nutzt man diesen Befehl:

grep -Ev “^(#|;)” beispiel.cfg

grep ist ein Programm, dass den Inhalt von Dateien (oder Datenstreams) auf Muster testen kann. Das obige Muster sagt, dass grep alle Zeilen anzeigen soll, die direkt am Beginn ein # oder ein ; besitzen. Durch den Schalter -v wird es umgedreht: Zeige alle Zeilen, die nicht dem Muster entsprechen.

grep -Ev "^(#|;)" nagios.cfg > /tmp/beispiel_fuer_forum.cfg

Dieser Befehl schreibt alles in eine Datei, die dann hochgeladen werden kann.

Verwandte Posts:

Easy AdSense by Unreal