Windows Vista und Windows 7 aktualisieren

Häufig fragen mich Bekannte, ob ich nicht mal überprüfen könnte, ob der PC noch auf dem aktuellen Stand ist. In welchen Zustand die PCs oftmals übergeben werden, ist erschreckend.

Wie Fahrzeuge, die seit 10 Jahren keinen TÜV und keine Werkstatt gesehen haben…

Die Sicherheit am PC kann man beinahe mit der Sicherheit im Straßenverkehr vergleich:

  • Sei aufmerksam, was suspekt ist, ist auch suspekt
  • Reduziere Risiken auf ein Minimum
  • Wenn du technisch nicht ganz fit bist, frage einen Fachmann
  • Halte deinen PC immer aktuell

Die ersten drei Punkte sind Dinge, man als Anwender verinnerlichen muss. Den letzten Punkt kann man als Kochrezept zusammenfassen.

  1. Windows Update (wuauclt /ShowWU unter “Suchen starten” im Startmenü eingeben) und dann die Updates starten
  2. Update des Virenscanner
  3. Update Browser (ich empfehle Firefox)
  4. Update Mail-Client (Thunderbird empfohle ich)
  5. Mozilla Plugin-Check abarbeiten
  6. Heise online Update-Check durchlaufen lassen

Cracker spezialisieren sich besonders gern auf Software, die weit verbreitet ist.

Warum soll man sich auf das Knacken von Trabbis konzentrieren, wenn doch viel mehr Opel Corsa unterwegs sind, worin auch bessere Autoradios verbaut sind?

Ich vermute, dass Software meist ähnlich viele oder wenige Sicherheitslöcher haben, bei weitverbreiteter Software werden diese aber schneller gefunden. Der Fokus liegt viel stärker auf den Anwendungen, die auf ganz vielen PCs mit ganz vielen Anwendern mit ganz wenig Sachverstand installiert sind.

Man unterscheidet daher von abstrakter und reeller Gefahr. Existieren zwar Sicherheitslöcher, aber keine Exploits zum Ausnutzen, ist die Gefahr nur abstrakt. Reell wird sie erst, wenn Cracker entsprechenden Code geschrieben haben.

Die Software, von der die reellsten Gefahren ausgehen, findet ihr hier:

  • Adobes Flash & Acrobat Reader
  • Java Runtime
  • Internet Explorer
  • Mozillas Firefox & Thunderbird
  • Apples Quicktime & iTunes

Bei diesen Software-Produkten sollte auf gar keinen Fall gezögert werden, die Updates einzuspielen. Viele Produkte bieten schon das unsichtbare Update an – aber auch das muss regelmäßig überprüft werden. Denn: nistet sich ein Virus ein, bietet es sich an, die Auto-Updates abzuschalten, um die Löcher nicht zu stopfen.

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